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Der Untergang eines Königreichs

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Der Untergang eines Königreichs

Ungelesener Beitragvon » So 22. Jul 2018, 18:31

Im Königreich Lichthafen ging es in den letzten Wochen ruhig zu.
Der Alltag kehrte nach den Naga-Angriffen wieder ein. Jeder konnte sein Leben führen, seine Arbeit bewältigen, sich mit seiner Familie und seinen Freunden umgeben und den friedlichen Sommer genießen.

Am frühen Sonntagabend jedoch, ohne dass es große Vorahnungen gab, öffnete sich ein großer, felgrüner Riss am Himmelszelt, welcher die rosa-bläuliche Farbe der Dämmerung trübte und verzerrte.
Jeder Bürger, jeder Gardist, der sich auf den Straßen aufhielt, richtete seinen Blick hinauf zu dem Geschehen und es war so, als ob das Leben für einen Moment stillstand.
Aus dem Riss bewegte sich etwas, das womöglich manche der Bürger in ihrem vergangenen Leben gesehen hatten, was jedoch kein gewöhnlicher oder weit verbreiteter Anblick war.
Ein massiges Luftschiff schob sich aus dem magischen Riss heraus – ein Luftschiff der Legion, welches in seiner Größe einen deutlichen Schatten über die Stadt warf. Bedrohlich und mit einer erdrückenden Aura des Fels sollte das Schiff in den nächsten Tagen über Lichthafen schweben. Still, unheilverkündend und selbst in der Nacht versehen mit einem markanten, felgrünen Leuchten.
Die Reaktionen innerhalb der Stadt und des Waldes waren sicherlich gespalten.
Manche der Bürger verfielen in pure Panik, verbarrikadierten sich in ihren Häusern oder versammelten sich weinend und betend in der Kathedrale. Manche von ihnen sahen den Untergang nahen und unternahmen Versuche, die Geschäfte zu plündern als letzten Akt der Verzweiflung.
Andere wiederum packten mit ihren Familien und Freunden rasch die Koffer, um mit den letzten Schiffen Hals über Kopf von der Insel zu fliehen. Portale der Magier in die Städte der Allianz und Horde, aber auch in neutrale Städte wie Shattrath oder einen der Goblinhäfen wurden gestellt, um die Flucht der Bewohner zu ermöglichen.
Der Rest.. versuchte, sein Leben bis zum Ende normal weiterzuführen oder sammelte sich für die letzte große Schlacht um Lichthafen.

Am Morgen des Mittwochs dann war es soweit.
Eine furchteinflößende Stimme hallte in Eredun über die Stadt und so nahm der Kampf seinen Lauf. Der Beschuss begann. Die großen, grünen Felkugeln waren langsam und trafen zunächst nur die Seiten der Insel. Die letzten Flüchtlinge verließen mit Booten und Schiffen die untergehende Insel und kamen gerade noch weg, während die Kämpfer sich bereitmachten.
Unzählige Portale öffneten sich in den Wäldern und Straßen der Stadt und entließen Horden von Dämonen aller Art, die augenblicklich nach Opfern suchten, während immer wieder Felgeschosse einschlugen und viele der Häuser unbewohnbar machten.
All die Kämpfer Lichthafens, die in der Vergangenheit bereits zusammen vor der Geißel flohen, Nekromanten und unzählige Untote besiegten und selbst siegreich aus einem verheerenden Trollkrieg hervorgingen, gaben ihr Bestes und lieferten sich eine ehrenvolle, würdige Schlacht um ihre Heimat.
Dennoch.. wird das Lager der Kämpfer versprengt und geschlagen werden. Unzählige Kämpfer werden fallen – vielleicht werden wenige von ihnen sogar kapitulieren und der Legion dienen. Noch weniger werden es dann noch schaffen, zu fliehen.

Lichthafen wird gefallen sein. Das Königreich des Friedens und der Neutralität.

Jeder, der sich dort ein Leben aufgebaut hatte, wird sein Schicksal jedoch selbst in der Hand haben. Ob es glücken wird? Wer weiß...


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