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Guide: Blut/Hochelfen

Lore
 
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Guide: Blut/Hochelfen

Ungelesener Beitragvon » Do 26. Apr 2018, 20:51

Rassenguide Blut/Hochelfen


Charakteristika:

Blut- und Hochelfen haben sich im Verlauf der letzten 10.000 Jahre aus den Hochgeborenen der Nachtelfen entwickelt. Sie sind etwas kleiner, feingliedriger und weisen deutlich weniger, teilweise gar keine Gesichtsbehaarung auf. Männer sind im Durchschnitt etwa 1,90m groß und Frauen um 1,75m. Dabei sind Hochelfen ein wenig größer als Blutelfen. Die Blutelfen haben durch den Konsum von Felmagie einen Felschleier über ihren Augen, welcher die Augenfarbe immer grün erscheinen lässt. Haarfarben bei den Blutelfen können von Blond, über schwarz und braun bis zu sämtlichen Rottönen, welche aus dem Felkonsum resultieren, auftreten.

Hochelfen hingegen haben meist blondes oder flachsfarbenes Haar und grüne oder blaue Augen. Rot oder violett sind aber auch möglich.

Blut und Hochelfen wird ein gesundes Maß an Stolz, Arroganz und Rassismus nachgesagt. Ihre wohlgeformten Körper und der mangelnde Verfall trotz Langlebigkeit grenzen sie von vielen anderen Rassen stark ab und diese Überlegenheit zeigen sie auch gern.



Kultur:

Die Kultur der Hoch- und Blutelfen ist stark durch den Sonnenbrunnen und den Einsatz von magie geprägt. Die Architektur ihrer prunkvollen, strahlenden Bauten ist großflächig durch Magie entstanden. Fähige und versierter Handwerker lieferten die Grundgerüste, welche dann durch den Einsatz von Magie künsterlisch vollendet wurden. Bei den Blutelfe domiert dabei die Farbe rot und bei den Hochelfen dominierte die Farbe blau. Blutelfenbauten weisen selten Treppen auf, stattdessen bewegen sie sich über Rampen und Translokationskugeln (Kurzteleporte). Offen Räume, nur Vorhängen abgetrennt, ohne Türen, sind prägend für die elfischen Bauten. Einladende, gemütliche Sitzgelegenheiten und Wasserpfeifen sind überall zu finden und Teil der thalassischen Gastfreundschaft.

Eine volkstümliche Eigenschaft ist die Magiesucht. Die Elfen haben sich Jahrtausende dem Konsum von Magie hingegeben und stillen diesen entweder über die Kraft des Sonnenbrunnens oder blocken diesen über verschiedene Meditationsformen. In der Zeit der Zerstörung des Sonnenbrunnes halfen vermehrt magische Quellen, Felkristalle und Dämonen die Sucht zu befriedigen. Auch noch heute, wo der Sonnenbrunnen gereinigt ist, ist die Magiesucht fester Bestandteil des elfischen Wesens.

Blutelfen reiten auf Falkenschreitern und Pferden. Als Flugtiere dienen ihnen Drachenfalken.



Geschichte:

Die Verbannung der Hochgeborenen (ca. 7300 v.Ö.)

Die Nachtelfen, einst aus Dunkeltrollen entstanden welche sich aus der Magie des Brunnens der Ewigkeit zu Elfen entwickelten, begannen die Magie dieses Brunnens zu studieren. Die besonders strebsamen und talentierten Zauberer erhoben sich zu Adligen ihrer Nachtelfengesellschaft und schafften dadurch ein eigenes Imperium, abgegrenzt von jenem der Trollvölker seinerzeit. Eine von ihnen, Azshara, wurde zur Königin ernannt und ihr zu Ehren wurde die Hauptstadt Zin'Ashari gegründet. Getrieben von Arroganz und Machthunger sorgte die Forschung und der unvorsichtige Einsatz der Magie des Brunnens dafür, das der dunkle Titan Sargeras und seine brennende Legion auf Azeroth aufmerksam wurden und so kontaktierte die Legion den Berater Königin Azshara's, genannt Xavius, und bot jenem endlose Macht an für den Weg nach Azeroth. Daraus entstand der Krieg der Ahnen in dessen Folge die Hochgeborenen mit der Legion gegen den Widerstand der Kaldorei unter Führung Tyrande Wisperwinds, der Sturmgrimm Zwillinge und Kur'thalos Rabenkrone aufeinandertrafen. Einer der Anhänger Königin Azshara's schlug sich mit seinen Anhängern auf die Seite des Widerstands. Sein Name war Dath'remar Sonnenwanderer und mit ihm begann die Geschichte der Hochelfen.

Nach dem Krieg der Ahnen kamen die Nachtelfen zu dem Entschluss die Anwendung arkaner Magie unter Todesstrafe zu stellen und boten als Alternative die Lehren des Cenarius an. Doch die verbliebenen Hochgeborenen unter Dath'remar Sonnenwanderer litten unter dem Verbot und widersetzten sich diesem. Da die Führung der Nachtelfen sich keines Massenmordes schuldig machen wollten, wurden die verbliebenen Hochgeboren aus den Ländereien der Nachtelfen verbannt.


Gründung von Quel'thalas (ca. 6800 v.Ö.)

Die Hochgeborenen verliessen Kalimdor und segelten nach Osten in die unbekannten Lande die man später als die östlichen Königreiche kennen wird. Dort angekommen siedelten sie im heutigen Tirisfal wo sie aber nicht lange geblieben sind. Von ihrer einsteigen Machtquelle getrennt, fiel ihnen das Leben in diesen unbekannten Regionen schwer und sie bedienten sich der Hilfe der dort siedelnden Menschen, sie erkannten die Anwesenheit der Leylinien in diesen Regionen und hofften hier ein eigenes Reich erschaffen zu können. Der unerklärliche Wahnsinn einiger Elfen, der dunklen Mächten unter dem Land zugeschrieben wurde, trieb die Hochgeborenen jedoch weiter in den Norden wo sie die Wälder der Waldtrolle betraten. Klima und Trolle als Gegner war die Expedition in den unbekannten Norden ein Wagnis und forderte viele Opfer in den eigenen Reihen. Am Ende gelang es den Dath'remar und seinen Anhängern die Wälder zu passieren und in diesem Trollterritorium Fuss zu fassen. Immer wieder von Trollangriffen heimgesucht reisten die Elfen weiter und erreichten den nördlichsten Teil des Landes, dort wo die Leylinien am stärksten waren. Auf einer kleinen Insel vor der Küste, genannt Quel'danas, trafen sich mehrere Leylinien in einem Nexus und hier erschufen die Hochgeborenen aus einer kleinen Phiole mit Wasser des Brunnens der Ewigkeit den Sonnenbrunnen, den zukünftigen Quell ihrer Macht. Mit Hilfe des Sonnenbrunnens gelang es den Hochgeborenen die Waldtrolle zu vertreiben und sie errichteten die Stadt Silbermond und Dath'remar Sonnenwanderer wurde der erste König der Hochelfen. Von nun an änderte sich die Lebensweise der Hochelfen. Sie wurden tagaktiv, huldigten der Sonne und schworen Elune ab. Ihre Gestalt änderte sich ebenso. Sie wurden blasser und kleiner als ihre einstigen Brüder in Kalimdor.


Die Trollkriege (ca. 2800 v.Ö.)

Das Reich der Elfen erfuhr eine Zeit des Friedens und des Wohlstands, ehe es nach 4000 Jahren erneut der Bedrohung durch die Trolle gegenüberstand. König Anasterian Sonnenwanderer, dem Urenkel Dath'Remars, fiel es anheim sich um dieses Problem zu kümmern. Ein mächtiges Trollheer, 10.000 an der Zahl, begleitet von einigen göttlichen Loa war für die Elfen allein nicht zu stämmen. So sandte König Anasterian Diplomaten aus, die mit dem Menschenkönig Thoradin, der sämtliche Stämme der Menschen zu einem Reich einte, über eine Allianz gegen die Trolle verhandelten. Thoradin erkannte, das die Trolle für ihn ebenso zur Gefahr werden, wenn die Elfen fallen und entschied die Elfen zu unterstützen. Dies reichte den Elfen nicht und sie unterbreiteten ihm das Angebot 100 Menschen in der Kunst der arkanen Magie zu unterrichten, wenn er seine ganze Armee schickte. Thoradin willigte ein und so kam es dann zur großen Schlacht am Fusse des Alteracgebirges. Das Heer aus Menschen und Elfen kämpfte gegen die Trolle und die Magier besiegelten das Schicksal der Feinde mit einem Bombardement aus Feuerzaubern, die den Trollen ihre regenerativen Fähigkeiten raubten. Nach diesem Rückschlag bröckelte die Entschlossenheit des Feindes und die menschlichen und elfischen Krieger griffen an und rieben die feindliche Armee völlig auf. Fortan sicherte König Anasterian dem Menschenkönig ebenso die Hilfe der Elfen zu in Zeiten größter Not.

König Thoradin waren die neu gewonnen Magier ein Dorn im Auge. Einerseits stark gegen den Feind, andererseits unberechenbar gefährlich. So kam es zur Gründung Dalarans, wo sich die Magier tummelten und ihren Forschungen nachgingen, fern der anderen Menschen. Nachdem Tod König Thoradins zerfiel das großen Menschenreich von Strom und Dalaran entwickelte sich einer eigenständigen Magokratie. Zwischen Dalaran und Silbermond entstand ein freundschaftlichen Band, welches über 2000 Jahre lang anhielt.


Der zweite Krieg (Jahr 6 n.Ö.)

Nach fast 3000 Jahren anhaltender Allianz wuchs eine neue Bedrohung auf Azeroth. Das dunkle Portal wurde geöffnet und die Orcs von Draenor fielen in die Lande der Menschen ein. Doch erst im zweiten Krieg, der Expansion der Orcs auf Azeroth, waren die Elfen involviert. Anduin Lothar, der nach dem Fall Sturmwinds und Khaz'modans mit den Überlebenden nach Norden reiste um König Terenas zu warnen, wandte sich als Nachfahre Thoradins an die Elfen um den fast 3000 Jahre alten Schwur einzufordern, in Zeiten größter Not einzustehen. Die Elfen entsandten nur eine kleine Flotte ihres Heeres als Unterstützung, aber es folgten auch Freiwillige abseits des Heeres. Eine Davon war Alleria Windläufer mit ihren Getreuen.

Nachdem die Horde unter Orgrim Schicksalshammer nach Norden zog, befreite er Zul'jin aus seiner Gefangenschaft in den Hügellanden und Orcs und Trolle griffen Quel'thalas gemeinsam an. Unter Zul'jin vereinten sich die Waldtrolle und das Heer der Horde war groß genug in Quel'thalas einzufallen und die Elfen in die Enge zu treiben. Die Zauberer der Horde merkten allerdings das ihre Kräfte schwanden und der orcische Hexenmeister Gul'dan fand heraus, das die Barriere Ban'dinoriel (der Torhüter), bestehend aus einem Netzwerk von Runensteinen, dafür verantwortlich war. Diese Barriere verdeckte die Magie der Hochelfen vor anderen, vor allem vor der brennenden Legion und schwächte alle nichtelfischen Zauberer. Gul'dan erhielt den Befehlt die Barriere zu zerstören und er kam dem nach. Aus den Überresten eines Runensteines wurde der erste Altar der Stürm erreichtet und Cho'gall, einer der Leutnants Gul'dans, war im Stande mit diesem Altar Oger in doppelköpfige Zauberwirker zu verwandeln. Die dadurch gestärkte Armee der Horde führte den Marsch gegen Quel'thalas fort und brannte alles nieder, schlachtete alle Elfen auf dem Weg nach Silbermond ab. König Anasterian Sonnenwanderer rief alle Generäle und Krieger der Hochelfen zusammen und erst die Armee der Allianz unter Turalyon brachte Hoffnung für die Elfen. Die elfische Streitmacht unter Sylvanas Windläufer kämpfte vereint mit der Armee der Allianz und die Horde kam hier zum ersten Mal in Bedrängnis und sah sich im Nachteil.

An dieser Stelle offenbarte die Horde eine weitere mächtige Waffe in form versklavter Rotdrachen. Der Drachenmalklan unterwarf diese edlen Geschöpfe mit Hilfe eines Artefakts, genannt Drachenseele, und richtete diese gegen Quel'thalas. Die Drachen brannten alles nieder. Sie dezimierten die Armee der Allianz, setzten den Immersangwald in Flammen und zwangen die verbliebenen Elfen in die Hauptstadt wo diese sich schlussendlich unter einem Schild, geschaffen aus der Macht des Sonnenbrunnens, in Sicherheit brachten. Die Drachen schafften es nicht den Schild niederzubrennen und da Quel'thalas nicht Hauptziel der Orcs war liessen sie davon ab und zogen gegen das ursprüngliche Ziel, Lordaeron.

Erbost über die Situation, verblieb Zul'jin vor den Toren Silbermonds in der Hoffnung doch noch einen Sieg über die Hochelfen zu erringen. Doch daraus wurde nichts mehr. Die Elfen beobachten den Rückzug der Orcs und starteten eine Offensive gegen die belagernden Trolle. Den Hochelfen und Menschen gelang es Zul'jin gefangen zu nehmen. Die Elfen haben Zul'jin gefoltert und ihm sogar ein Auge ausgestochen. Nach seiner Tortur wurde er am Arm angekettet.
Um zu entkommen riss sich Zul'jin seinen eigenen Arm ab. Mit diesen Ereignissen endet die Rolle der Hochelfen im zweiten Krieg.


Der dritte Krieg (Jahr 25 n.Ö.)

Nachdem Arthas Menethil die meisten Menschenkönigreiche mit der Geissel überrannt hatte, wollte er den einstigen Erzmagier und Nekromanten Kel'thuzad wiederbeleben. Dazu brauchte er Zugriff auf den Sonnenbrunnen und entschied die Geissel nach Norden zu führen. In Quel'thalas angekommen griff erneut die Kraft des Ban'dinoriel und dieser wurde nach der Zerstörung im zweiten Krieg besser versteckt und war für Arthas nicht aufzufinden. Jedoch gab es einen Verräter der im Tausch gegen unvorstellbare Macht sein Volk verriet und Arthas und der Geissel den Weg ebnete. Der Name des Verräters war der Magister Dar'khan Drathir.

Die Barriere durchbrochen gelangte die Geissel ins Landesinnere und verwüstete Quel'thalas von Süden bis Norden mit einer Schneise des Todes. Der so benannte Landstrich zeugt noch heute von den Greueltaten des Krieges und auch die Hauptstadt wurde teilweise zerstört. Auf seinem Marsch Richtung Sonnenbrunnen stellten sich ihm etliche Elfen in den Weg darunter Sylvanas Windläufer, Generälin der Waldläufer. Ihre Armee versuchte den Vormarsch der Geissel zu stoppen. Ohen Erfolg. Abgeschnitten von Silbermond durch die Gargoyls von Nordend starb sie nach der Vernichtung der Waldläufer. Als sie sterbend vor Arthas lag brachte er sie nicht einfach um, sondern erweckte sie als Banshee wieder. Danach will Arthas weiter Richtung Sonnenbrunnenplateau, dem heiligsten Ort der Hochelfen. Mit der Kraft seiner Klinge Frostgram schliesst er den Kanal zwischen Quel'thalas und Quel'danas und leitet die Geissel über das Meer. Dort kam es zur finalen Schlacht in dessen Folge König Anasterian Sonnenwanderer mit der machtvollen Klinge Felo'melorn gegen Arthas antrat. In diesem Kampf wurde der Elfenkönig und sein magisches Schwert vernichtet und Arthas hatte freien Zugriff auf den Sonnenbrunnen. Großmagister Belo'vir schaffte es noch zu entkommen und die junge Priesterin Lady Liadrin zu retten. Später erlag auch er den Kriegern der Geissel. Mit der Kraft des Sonnenbrunnens gelang es Arthas Kel'thuzad als Lich wiederzuerwecken und der Sonnenbrunnen wurde in unheiliger Macht ertränkt. Sein Ziel erreicht verschwanden Arthas und die Geissel wieder. Zurück blieb ein zerstörtes Elfenreich und der kleine Rest des einst blühenden Volkes.


Die Spaltung der Elfen und Kael'thas Verrat

Als Kael'thas Sonnenwander von dem Unglück in der Heimat erfuhr reiste er sofort dorthin, um zu helfen. Sein Vater verstorben, übernahm er die Führung der Elfen zu dieser schweren Zeit. Er zerstörte den verdorbenen Sonnenbrunnen, damit dieser nicht noch mehr Opfer forderte und als das geschah erkannten die Elfen ihre Magiesucht, die sie nun nicht mehr stillen konnten. Die Elfen bezeichneten sich fortan als Blutelfen. Damit erinnern sie sich stetig an das Leid welches zu dieser Zeit über ihr Land und das Volk gebracht wurde.

Auf der Suche nach Linderung für die Magiesucht reist Kael'thas wieder ab und Lor'themar Theron übernahm die Regierungsgeschäfte in Abwesenheit des Prinzen. Dann kam es, daß Großmarschall Othmar Garithos Die Hilfe der Elfen einforderte und Kael'thas an der Rückeroberung Dalarans beteiligte. Der Großmarschall war bekannt dafür, das andere Völker für ihn keine Rolle spielen. Während er mit seinem Heer Dalaran angriff übertrug er Kael'thas und seinen Leuten Spähaufgaben. Es galt Observatorien zu sichern, um die Geissel genau im Auge behalten zu können. Der Prinz kam seinen Aufgaben murrend nach und als es brenzlich war, sah er sich gezwungen die Hilfe von Lady Vashj und ihren Naga anzunehmen. Sie halfen den Elfen einen See zu überqueren, um den zahllosen Feinden zu entkommen. Als Garithos davon erfuhr stellte er den Prinzen zur Rede und machte deutlich, das er ein Bündnis zu den Naga nicht toleriere. Kael'thas erwartete neue Befehle und Garithos verfolgte einen perfiden Plan. Er griff erneut die Geissel an und erteilte Kael'thas den Befehl mit seinen Kriegern einen FLankenangriff einzuleiten. In dem Wissen, daß dies ein Himmelsfahrtkommando sei, erhoffte sich der Großmarschall sich der Elfen zu entledigen.

Der Macht der Geissel war der Prinz zu der Zeit aber nicht gewachsen und hätte er nicht erneut die Hilfe der Naga in Anspruch genommen, wären er und seine Anhänger vollständig aufgerieben worden. Als Garithos sah, das der Prinz noch immer mit den Naga paktierte erklärt er, daß auf sie alle die Hinrichtung warte. Er liess die Elfen in Dalaran einkerkern. Wieder kamen die Naga und halfen den Elfen zu entkommen. Kael'thas kämpfte gegen seinen früheren Freund Gefängniswärter Kassan und besiegte diesen, um seinen Leuten und sich den Weg nach draussen zu ebnen. Sie entkamen druch ein Dimensionsportal, gleich dem welches Kel'thuzad nutzte um Archimonde den Weg nach Azeroth zu öffnen, was erst zum Niedergang der Stadt führte.

Kael'thas und Vashj entkamen in die Scherbenwelt wo der Prinz Illidan Sturmgrimm die Treue schwor im Tausch gegen Linderung für die Sucht seines Volkes. Unter der Führung Illidan Sturmgrimms griffen die restlichen Elfen und Akama samt Anhängerschaft den schwarzen Tempel an und brachten den Grubenlord Magtheridon, Herrscher der Scherbenwelt zu Fall. Sie schafften ihn in die Höllenfeuerzitadelle und kerkerten ihn dort ein. Illidan nahm den Thron im schwarzen Tempel an sich. Illidan konnte den Sieg nicht geniessen, wurde er doch von Kil'jaeden gefunden, der ihm Befahl den gefrorenen Thron zu zerstören oder mit seinen Leuten unterzugehen. Illidan hate zuvor versucht Arthas zu besiegen, versagte dabei aber. Nun zog er mit Kael'thas nach Nordend, um die Aufgabe zu erfüllen.

Die rachsüchtigen Blutelfen attackierten den gerade angekommenen Arthas, doch dank seiner nerubischen Verbündeten konnte dieser die Elfen abwehren. Arthas und Kael'thas kämpften. Kael'thas führte dabei die neugeschmiedete Klinge seines Vaters Felo'melorn und nach einem heftigen Zweikampf obsiegte Arthas und Kael'thas musste sich zurückziehen. Arthas versteckte sich derweil in Azjol-Nerub und als er dies verliess trafen Kael'thas und Arthas erneut auf einander. Felo'melorn schlug sich gut gegen Frostgram und der Kampf schien auf Augenhöhe. Schlussendlich war Arthas durch die Macht des Lichkönigs zu stark und Kael'thas musste erneut fliehen.Er teleportierte sich weg, hoffte aber, daß seine Vorarbeit reichte, damit Illidan den Sieg einfahren konnte. Felo'melorn ging dabei verloren und als auch Illidan unterlag verschwanden Kael'thas, Vashj und Illidan zurück in die Scherbenwelt. Einige der gefallenen Blutelfen, darunter die mächtige Trägerin des Quel'Delar, Lana'thal, wurden zu San'layn wiedererweckt.

Kael'thas war weiter daran interessiert seinem Volk eine Zukunft zu schaffen und hoffte in der Scherbenwelt eine solche zu finden. Sein Volk in Azeroth nicht vergessen, schickt er Großmagister Rommath, der Kael'thas in der Scherbenwelt begleitete, zurück nach Quel'thalas, um den Blutelfen die Lehren Illidans, Magie aus Dämonen und Felkristallen zu ziehen, näher zu bringen. Lor'themar Theron wurde zum Lordregenten über Quel'thalas ernannt. Kael'thas griff mit seinen Verbündeten die Festung der Stürme, einen Verbund aus Naaruschiffen, an, beanspruchte die Zitadelle für sich und überwältigte auch den dort ansässigen Naaru M'uru, welcher nach Quel'thalas geschafft wurde und fortan vor allem den Blutrittern als Machtquelle diente. Die Draenei unter Velen nahmen einen Teil der Festung der Stürme ein und entführten ein kleineres Schiff, die Exodar mit deren Hilfe sie flohen und dann über Azeroth abstürzten. Kael'thas liess ein Portal bauen, über welches er seine Truppen hinterschicken konnte um die Draenei weiter abzuschlachten.

Später schickte er Voren'thal den Seher nach Shattrath, damit dieser mit seinen Leuten die Stadt und die Sha'tar angreifen konnte. Diese legten ihre Waffen jedoch nieder und schlossen sich den Sha'tar an. Kael'thas ging ein Bündnis mit der Legion ein und verriet damit sowohl sein Volk wie auch Illidan im Tausch gegen mehr Macht. Kael'thas erwarb das Wissen über den Schlüssel der Verdammnis, welchen Gul'dan nutzte, um die Orcs aufzustacheln, oder Thaurissan um Ragnaros nach Azeroth zu bringen. Khadgar und A'dal planten eine Offensive der Sha'tar gegen die Festung der Stürme um Kael'thas aufzuhalten. Sie konnten den Prinzen, der mittlerweile von seinem Volk verachtet wurde, besiegen und nur dank Priesterin Delrissa, einer Verbündeten, konnte dieser noch entkommen. Der Verblendete Elfenprinz kam zurück nach Quel'thalas, um den Sonnenbrunnen als Portal für seinen Meister Kil'jaeden zu nutzen. Er griff Silbermond mit seinen felverseuchten Anhängern an, entführte M'uru und nahm das Sonnenbrunnenplateau auf Quel'danas ein. Währendessen reiste die Matriarchin der Blutritter, Lady Liadrin nach Shattrath, sagte sich vom Hause Sonnenwanderer los und bot an, an der Seite der Sha'tar gegen diesen zu kämpfen. So wurde die Offensive der zerschmetterten Sonne geformt, welche dann Quel'danas angriff und letztendlich Kael'thas und seine felverseuchten Elfen besiegte. Velen konnte den Sonnenbrunnen, dank der letzten Macht des Naaru M'uru, reinigen und den Blutelfen einen reinen Machtquell schaffen, der ihre Sucht auch auf lange Sicht zu lindern weis.

Nicht alle Elfen entschieden sich für den Weg den Kael'thas vorgab. Die Nutzung der Felmagie brachte Veränderung über die Elfen, liess ihre Augen von einem Felschleier bedecken, färbte Haut und Haar teilweise rötlich. Jene die dem Weg entsagten behielten ihre blauen Augen, behielten weiter den Namen Hochelfen und verblieben in den Reihen der Allianz. Durch die Fragwürdigen Verbündeten und die Geschehnisse um Großmarschall Garithos versagte die Allianz die Hilfe Quel'thalas zu verteidigen und die Elfen suchten neue Verbündete, welche sich in den Verlassenen unter Silvanas Windläufer fanden. Über diesen Weg wurden sie dann Teil der Horde.


Bekannte Persönlichkeiten der Blut/Hochelfen

- Dath'Remar Sonnenwanderer (Hochgeborener): Begründer Elfen von Quel'thalas, Erster König der Hochelfen

- Anasterian Sonnenwanderer: Urenkel Dath'Remars, letzter König der Hochelfen, gefallen im Kampf gegen Arthas

- Kael'thas Sonnenwanderer: Begründer der Blutelfen, Sohn Anasterians, Volksverräter

- Lor'themar Theron: Lordregent Silbermonds, Anführer der Blutelfen

- Halduron Wolkenglanz: Waldläufergeneral, engster Freund und Berater des Lordregenten

- Großmagister Rommath: Einstiger Diener Kael'thas, Oberhaupt der Magister Silbermonds, Berater des Lordregenten

- Lady Liadrin: Matriarchin der Blutritter, Beraterin des Lordregenten, Trägerin von Quel'delar

- Sylvanas Windläufer: Ehemalige Waldläufergenerälin, Bansheekönigin, Anführerin der Verlassenen

- Alleria Windläufer: Ehemaliger Waldläuferhauptmann, verheiratet mit Turalyon, Mutter Arators, während der Allianzexpedition hinter dem dunklen Portal verschollen

- Vereesa Windläufer: Waldläufer, verheiretet mit Rhonin, Mutter von Giramar und Galadin

- Dar'kahn Drathir: Einstiger Magister, Verräter, öffnete Arthas den Weg nach Quel'thalas





Fähigkeiten:

Blutelfen:

Arkane Affinität:
Original: Verzauberungskunst +10
Auf SH:
Grundsätzliche arkane Affinität
vereinfachtes Erlernen von Magie
Beherrschung von einfachen Zauber auch ohne Ausbildung.

Arkanes Gespür:
Original: +1% Crit
Auf SH:
Eigene Fähigkeiten sind arkanmäßig verstärkt/verbessert und man deckt leichter Schwächen auf.
Man fühlt und nimmt Magie besser auf.

Arkanwiderstand:
Original: -1% Arkandmg
Auf SH:
Verringerter Schaden allg. von Arkanzaubern und Effekten

Arkaner Strom:
Original: Silence für 2sek und erzeugt Klassenresourcen.
Auf SH:
Unterbricht bzw. hebt einen Magischen Effekt auf am Ziel
Kann auch zur Unterbrechung einer Kanalisierung verwendet werden, der Anwender muss seinem Gegenüber dabei jedoch ebenbürtig sein.
Kein Silence Effekt
15m Reichweite.
Entzug von Magie aus Objekten


Hochelfen:

Arkane Affinität:
Original: Verzauberungskunst +10
Auf SH:
Grundsätzliche arkane Affinität
vereinfachtes Erlernen von Magie
Beherrschung von einfachen Zauber auch ohne Ausbildung.

Arkanes Gespür:
Original: +1% Crit
Auf SH:
Eigene Fähigkeiten sind arkanmäßig verstärkt/verbessert und man deckt leichter Schwächen auf.
Man fühlt und nimmt Magie besser auf.

Arkanwiderstand:
Original: -1% Arkandmg
Auf SH:
Verringerter Schaden allg. von Arkanzaubern und Effekten



Mögliche Klassen

Jäger:
- Waldläufer
- Bestienmeister
- Weltenwanderer

Mönche:
- Nach pandarischer Art ausgebildete Mönche

Priester:
- Priester des heiligen Lichtes
- Solarispriester

Paladin:
- Blutritter (Nur Blutelfen)
- Paladin (bei den Hochelfen öfter vertreten, bei Blutelfen extrem selten)

Magier:
- Magister
- Blutmagier
- Arkanisten (Inschriftenkundler, Runenmagier, Magier)

Hexenmeister:
- Nethermanten

Schurke:
- Pfadpirscher (alt. Schattenläufer)

Krieger:
- Krieger der Blutelfen
- Gardist



Religion:

Nach dem die Hochelfen ins Exil auswanderten, wandten sie sich vom Glauben an Elune ab und verehrten stattdessen die Sonne und glaubten von ihr gesegnet zu sein.

Vor knapp 3000 Jahren, als Menschen und Elfen aufeinandertrafen, lehrten die Menschen einige Hochelfen die Lehren des heiligen Lichtes und so fand auch diese Glaubensrichtung Einzug in die Welt der Elfen. Nach der Zerstörung des Sonnenbrunnens glaubten die Elfen einige Jahre vonm Licht verlassen worden zu sein, bis es Prophet Velen gelang den Sonnenbrunnen zu reinigen und so eine neue Quelle des Lichtes zu schaffen.



Geographie:

Blut- und Hochelfen sind in den östlichen Königreichen beheimatet. Ursprünglich haben sie sich nach ihrer Verbannung aus Kalimdor ganz im Norden Lordaerons niedergelassen. Das Reich der Blut- und Hochelfen heisst Quel'thalas. Die Haiptstadt des Reiches heisst Silbermond und ist im Norden des Landes in Küstennähe angesiedelt. Das Land ist erfüllt von der Magie des Sonnenbrunnens und das spielgelt sich auch in der Tier und Pflanzenwelt wieder. Drachenfalken, Falken und Bachtatzen bilden typische Tiere die mit Blut- und Hochelfen assoziiert werden.

Als Geburtsorte gelten:
Blutelfen:
nach Jahr 26: Quel'thalas, Scherbenwelt, Beutebucht, Dalaran
vor Jahr 26: Quel'thalas, Dalaran, Lordaeron, ferner auch Königreich Sturmwind

Hochelfen:
nach Jahr 26: Sturmwind+umliegende Gebiete des Königreichs, Kul'Tiras, Theramore, Dalaran
vor Jahr 26: Sturmwind+umliegende Gebiete des Königreichs, Lordaeron, Kul'Tiras, Dalaran, Quel'thalas


Shortcut:

- Magieaffin
- Magiesüchtig
- Fähigkeit Magie zu konsumieren und wahrzunehmen
- Hang zu Stolz, Arroganz und Rassismus
- Folgen dem Bestreben ihre einst glorreiche Zivilisation neu zu erbauen

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